Auch dieses Jahr war das FunTeam der Berlin Flamingos wieder einmal zu Gast beim Northern Slowpitch Cup, welches die Lütjensee Lakers in Ihrer 17. Auflage ausrichteten.

FunTeam SlowPitch-Turnier 2026

Mit großen Ambitionen reisten ein paar Flamingos schon am Freitag zur mentalen Vorbereitung an.
Der Rest des Teams traf am Samstagmorgen ein.
Die Bedingungen für das erste Spiel waren bestens, obwohl manche Spieler den Freitagabend nicht nur zur mentalen Vorbereitung genutzt hatten.

Auch Thor der Wettergott sollte erst im weiteren Verlauf des Turniers seine gute Laune verlieren, sodass es durch massiven Regen zu diversen Unterbrechungen kam.
So standen sich zu Beginn bei einem angenehmen Sonne-Wolken-Mix die Flamingos den MariGators gegenüber. Das FunTeam überzeugte von Beginn an und lies durch gutes Pitching und eine konzentrierte Defense nichts anbrennen. Am Ende stand ein verdientes 8:3 für die Flamingos zu buche.

Bereits im zweiten Spiel sollte es zum Aufeinandertreffen mit dem Gastgeber kommen. Die Lakers wurden von den Flamingos herausgefordert. Es folgte ein Spiel bei dem die Spannung ins unermessliche stieg, obwohl es zunächst an Punkten mangelte. Schwache Batter und gutes Pitching sorgten für große Anspannung in der Defense, da mit fortschreitendem Spiel jedem klar war, der nächste Error entscheidet das Spiel.
Leider gab es im vorletzten Inning Abstimmungsprobleme im Infield, sodass die Lakers durch ein knappes 4:7 mit einem blauen Auge davonkamen. Nun wussten sie aber wen sie im Kampf, um den Titel zu fürchten hatten.

Wie ernst das FunTeam ihre Aufgabe dieses Jahr nahm, konnte man daran erkennen, dass nach
der Mittagspause noch Würstchen auf dem Grill waren.
„Wo sind die Flamingos?“, fragte sich so manch ein Spieler der Northern Visitors, welche sich als nächstes mit den Flamingos messen mussten: Die Flamingos wärmten sich bereits auf.
Statt sich wie sonst über das Buffet zu stürzen, wurden Fleisch und Kuchen gemieden.
Die Northern Visitors, sonst ein Angstgegner der Flamingos, bekamen es nicht nur mit einer starken Defensive, sondern dieses Mal auch mit einem soliden Batting zu tun.
Die beiden Damen des FunTeams stachen dabei besonders hervor, sie konnten ihr gutes Batting aus den ersten beiden Spielen nicht nur bestätigen, sondern steigerten sich noch einmal und hatten somit maßgeblichen Anteil am beeindruckenden 13:4 über die Northern Visitors.
Ein starkes Ergebnis das allen Beteiligten für immer in Erinnerung bleiben wird.

Weiter in bester physischer und psychischer Verfassung ging es in der vorletzten Aufgabe gegen die weitgereisten Flyers aus Wiesbaden. Die bisherigen Ergebnisse der Flyers konnten die Flamingos auf ein gutes Ergebnis hoffen lassen. So wunderte es auch niemanden, dass das Spiel mit einem Shutout endete.

Das überzeugende 7:0 gegen die Flyers trübte nur die Tatsache, dass die beiden Top-Batter der Flamingos auch im 4. Spiel nicht ihre gewohnten Stärken abrufen konnten und kein Home Run erzielt wurde.

Das änderte sich aber in Spiel 5, als nicht nur einer der Top-Batter einen Home Run erzielte, sondern Jamie einen sehenswerten Home Run erzielte, der zugleich sein erster im Trikot des FunTeams war.
So konnte im Derby gegen die stark aufspielenden Sliders aus Berlin eben dieses verbesserte Batting leichte Schwächen in der Defensive ausgleichen und das FunTeam zu einem attraktiven 9:6 Sieg über die Sliders führen.

Damit wurde der erste Tag bzw. die Vorrunde mit einer beeindruckenden Bilanz von 4:1 Siegen
abgeschlossen.
Niemand konnte ahnen, dass der zweite Teil der Zwischenrunde am folgenden Tag wetterbedingt ausfallen würde und damit das Turnier-Finale zwischen den Lakers und den Flamingos schon durch die erzielten Ergebnisse feststand.

Das Match vom Vortag ließ die Spannung ins unermessliche steigen. Es sollte ein ansehnliches Finale mit vielen Punkten folgen. Leider nur aus Sicht der Lakers.
Während die Lakers an ihr Spiel vom Vortag anknüpfen konnten, schien die Konzentration der Flamingos verpufft. Defense und Offense konnten nicht das abrufen, was sie zuvor so glanzvoll präsentierten. So musste sich das FunTeam in einem denkwürdigen Finale mit 15:7 geschlagen geben.

Nach kurzer Ernüchterung über das Ergebnis folgte der Stolz über die Gesamtleistung:
Das FunTeam präsentierte noch einmal eine geschlossene Mannschaftsleistung und es blieb nach der Siegerehrung nichts mehr auf dem Grill liegen.

Am Ende des Turnier lässt sich eine mannschaftlich geschlossene Gesamtleistung festhalten.
Mit Jamie und Fischi wurden, wenig überraschend, zwei Spieler als MVPs ausgezeichnet .
Ein sehenswerter Diving Catch unseres Shortstops Nico, ein Inside-The-Park Home Run von Left-Fielder Tonka und eine merkwürdige Regelauslegung des Slidens bleiben ebenfalls in Erinnerung.
Darauf lässt sich aufbauen. Flying High… „!!!Flamingos!!! 🦩

Text/Bilder: FunTeam

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