Flamingos stehen mit leeren Händen da

Am Samstag gab es die zweite Auswärtsserie der noch jungen Saison für die Berliner. Diesmal ging es südlich von Hamburg ins niedersächsische Dohren zu den Wild Farmers.

Begleitet von einer stimmgewaltigen Berliner Fangruppe wollten die Flamingos an die positiven Ergebnisse der Vorwoche anknüpfen.

Am Ende standen zwei Niederlagen, eine im Ergebnis deutlich, eine sehr knapp. In beiden Spielen war mehr drin, in den entscheidenden Momenten gelang es den Dohrener besser das Spielgeschehen in ihre Richtung zu bringen.

In Spiel 1 erreichten die Flamingos 14 hits bei 40 At bats, was eine sehr ansehnliche Quote ist. Allerdings erreichten die Wild Farmers in dieser Kategorie 11 bei 33 At-Bats und das zeigt, dass es beiden Pitching staffs nicht gelang, das Spiel zu dominieren. Am Ende kam ein Spiel zu Stande, in dem nur in 5 von 17 Halbinnings nicht mindestens ein Run erzielt wurde. Nach de 6. Inning führten die Niedersachsen knapp mit 8-7, um dann keinen Run zuzulassen und selbst 5 Runs auf’s Board zu bringen.

Wie im ersten Spiel der Saison war Austin Hassani der Starting pitcher und nahm den Loss mit (1W – 1L). Valerio Jiron kam im 5. Inning ins Spiel und stoppte die Dohrener für 2 Innings komplett, um dann doch das big inning am Ende nicht verhindern zu können. Auch hier zeigt sich, dass Baseball „the game of inches“ ist. Bei einem Aus passiert dem sonst so sicheren 3B Azcuy ein Error. Das wäre Aus 2 gewesen. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Wild Farmers erst einen Run erzielt. Der nächste Ball wird im Outfield gefangen. Ohne den Error – Out 3 – so Sacrifice Fly und das Inning geht noch weiter und weitere Runs für Dohren folgen und beenden die Berliner Außenseiterchancen.

In Spiel 2 war es dann richtig eng.

Die Flamingos haben Montero Solano als Starter nominiert, die bis ins 7. Inning pitchte und 7 Hits, 7 Runs (5 ER), 3 Walks und 2 Strikeouts erreichte.

Im 7. Inning wurde er dann durch Zach Rigot ersetzt, der seiner Premiere im Flamingo-Trikot gab. Am Ende standen für Zach Rigot 1.2 IP, 1 Hit, 0 R, BB und 3 K’s zu Buche. Auch hier war der entscheidende Moment im 7. Inning des Spiels.

Die Berliner lagen in der Mitte des 7. noch mit 6-4 vor und dann kamen drei bittere Runs für Dohren in der unteren Hälfte. Unterstützt von dem einen oder anderen Wild Pitch und 2 Hits im Inning erzielte Dohren 3 Runs und übernahm die Führung zum ersten Mal im Spiel.

Nochmal richtig spannend wurde es im 9. Inning. Die Flamingos brachten ihre beiden ersten Batter auf Base. Zum ersten Mal richtig Druck für den Relief pitcher der Wild Farmers Matusevicius. Call Murphy sacrifice bunt – ganz nach Baseball-Lehrbuch. Nun noch zwei Chancen mit einem Hit mindestens den Ausgleich zu schaffen… Maikel Azcuy ist dran … Immer gut für einen wichtigen Hit… er bringt Kontakt zum Ball, aber der Ball bleibt im Infield unserer Neuzugang Anthony Buonaiuto versucht von 3B zu scoren und ist an home aus… Als letzte Chance nun Robert Kilian und der poped den Ball im Infield, der First Baseman mach den Ctach und die Dohrener bringen den 7-6 ins Ziel…

Am Ende fährt man mit leeren Händen heim – die Offensive war da – nicht unterschlagen wollen wir, dass die Flamingos insgesamt 3 Home Runs geschlagen haben: Cal Murphy, Anthony Buonaniuto und Julien Somers  – aber auch in der Defensive insgesamt 7 Errors gemacht haben – das Pitching war mit Dohren auf Augenhöhe… left on base (also beim dritten Aus noch auf Base ohne einen Run erzielt zu haben): Flamingos insgesamt 22 und die Dohrener nur 15. Man hatte also viele Chancen … Ein Game of Inches eben…

Spiel 1
                      R   H   E

Flamingos     9   14  3
Dohren         15   11   0

W- Galkin (1-0), L Hassani (1-1)

Spiel 2

Flamingos       6  7  4
Dohren           7   8  2

W- Jaspreet (1-1), L- Montero Solano (0-2), SV Matusevicius (1)

Fotos: Facebook der Dohren Wild Farmers von Geblitzdings – just sports

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