Mission Wiedergutmachung gelungen: Berlin Flamingos gewinnen nach hartem Kampf gegen die Berlin Roadrunners

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Die Ziele für die Berlin Flamingos waren zum Saisonstart klar gesteckt: Man wollte sich im oberen Tabellendrittel etablieren, um mittelfristig den Aufstieg in die 2. Bundesliga zu realisieren. Umso ärgerlicher war der missglückte Saisonstart mit unnötigen Niederlagen. So auch beim Homeopener gegen die Berlin Roadrunners. Wiedergutmachung war also die Devise für das Auswärtsspiel bei den Roadrunners. Das äußerst hart geführte und bis zuletzt auf der Kippe stehende erste Spiel konnten die Flamingos nach einer großartigen Aufholjagd und Dank der lautstarken Unterstützung der wieder zahlreich mitgereisten FANtastics knapp mit 8:7 gewinnen. Im zweiten Spiel gewannen die Flamingos schnell die Oberhand und siegten verdient mit 10:4.

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Spiel 1

Trotz zuletzt sieben Siegen in Folge hatten die Flamingos erhebliche Anlaufschwierigkeiten im 1. Duell des Tages bei den Nachbarn aus Weißensee. Es hatte den Anschein, als würde die Konzentration auf das gemeinsame Saisonziel bei dem ein oder anderen Spieler etwas getrübt sein. Die Partie war geprägt von unglaublichen Fehlern und die Flamingos konnten sich auch bei den Flamingos FANtastics bedanken, dass diese sie lautstark aus der Trance gerissen haben. Pitcher für die Flamingos war wieder Kolja Rocek (140 Pitches, 61 Balls bei 79 Strikes), dessen Gegenüber bei den Roadrunners, Tom Kinner (152 Pitches, 76 Balls bei 76 Strikes), sich im Duell der Pitcher geschlagen geben musste. Rocek hatte damit auch einen Anteil an dem knappen Sieg der Flamingos. Nach einem für die Flamingos Offensive schnell beendeten 1. Inning (zwei Strike Outs) konnten auch im 2. Inning bei einem leicht schwächelnden Tom Kinner auf dem Mound keine Runs erzielt werden. Es mag Müdigkeit gewesen sein, die dazu geführt hat, dass die Flamingos-Defensive im 2. Inning vier Runs hinnehmen musste und so mit 0:4 das Nachsehen hatte. Die Punkte-Rally der Roadrunners fand bei Runnern auf der 2. und 3. Base ihr Ende durch ein Fly Out von Leftfielder Steffen „Steppo“ Schulz, der auch im weiteren Verlauf des Spiels viele Fly Outs erzielte. Bis Ende des 5. Innings sahen die Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel, das von Fehlern auf beiden Seiten geprägt war. Die Entscheidung des Spiels fiel im 6. Inning, das Tom Kinner mit fünf Walks und sehr ungenauen Würfen, die sein Catcher nicht fangen konnte, denkbar schlecht im Griff hatte. Die Flamingos erzielten in der Folge vier Runs und lagen mit 8:7 in Führung. Ganz anders Kolja Rocek, der die folgende Offensive mit drei Strike Outs im Keim erstickte. Die Partie war gedreht. Nach einem Double von Tim Lorenz im 7. Inning und zwei Outs wurde es noch mal spannend. Nächster Schlagmann der Roadrunners war Tom Kinner. Welche Dramatik: Ein Duell der Pitcher in einer Spiel entscheidenden Phase. Kolja Rocek behielt auch hier die Oberhand und schickte Kinner mit einem Strike Out vom Platz. Sieg! Die Berlin Flamingos besiegen die Berlin Roadrunners in einem spannenden und von Fehlern geprägten Spiel mit 8:7.

 

Spiel 2

Die Enttäuschung und Wut über die Niederlage war den Roadrunners sichtbar und hörbar anzumerken. Mit lautstarken Anfeuerungsrufen mit „kubanisch-rollendem R“ versuchten sich die Roadrunners mangels Zuschauerunterstützung selbst zu motivieren, was auch zu Beginn des zweiten Spiels mit einer 2:0 Führung für die Roadrunners zu gelingen schien. Für die Nordberliner Flamingos stand Pitcher-Juwel Florian Oppermann (18 Jahre) auf dem Mound und überzeugte bei insgesamt 107 Pitches mit 78 Strikes. Oppermann war damit ein wesentlicher Garant für den zweiten Tagessieg der Flamingos gegen die Roadrunners. Bei den Roadrunners machte sich hingegen ein Pitcher-Problem bemerkbar, denn insgesamt kamen neben dem Starting Pitcher Ron Rodriguez auch Freddy Garcia und Sven Seidel zum Einsatz. Die Offensive der Flamingos machte den sprichwörtlichen Sack schließlich im 6. Inning zu. Philip Thomas schlug ein Double und Steve Hosnedl ließ ein Triple weit ins Leftfield folgen. Beide erzielten einen Run und Steffen Schulz steuerte durch grandioses Baserunning den dritten Run des Innings bei. Beendet wurde das Spiel sinnbildlich von Florian Oppermann durch ein Strike Out. Der 10:4 Sieg der Flamingos – der 7. Sieg in Folge – war unter dem Strich mehr als verdient.

Fazit: Unkonzentrierte und ungenau spielende Flamingos taten sich anfangs schwer gegen routinierte Roadrunners. Den dringend notwendigen „Wake-up Call“ setzen die lautstark unterstützenden FANtastics der Flamingos. Trudelnde Flamingos konnten sich fangen und eine verloren zu scheinende Partie in letzter Sekunde drehen. Der Kampfgeist stimmt, doch die grundsätzliche Einstellung zum Spiel darf nicht schleifen gelassen werden. Jeder kleine Fehler zu viel – das haben die Roadrunners unmittelbar gezeigt – kann ein Spiel entscheiden. Entsprechend deutlich waren die Worte des Trainerteams Enorbel Márquez Ramirez und Alexander Matuschewski während und nach dem Spiel.

Ausblick: Am kommenden Sonntag, den 6. Juli 2015, reisen die Flamingos in den Berliner Süden auf des Tempelhofer Feld. Es geht gegen die TiB Rangers und „Das Ganze soll es sein“ – zwei Siege sollen es werden.

#8 Markus B. „es wird gejaegert“ Jaeger

 

 

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