Lokalderby endet mit einem Split

Die beiden Spiele gegen die TuSLi Wizard endeten für das Team 1 mit einem Sieg und einer Niederlage. Das erste Spiel wurde mit 13-3 gewonnen, Spiel 2 ging mit 16-9 an die Wizards. Zum Spielbericht !

Lokalderby endet unentschieden

Am Wochenende endete das Lokalderby der Flamingos gegen die Lichterfelde Wizards unentschieden. Der Spielbeginn konnte erst mit 30 minütiger Verspätung gestartet werden. Heftige Regenfälle waren Schuld daran und unterbrachen die Begegnung auch einige Male.

Die Frohnau Flamingos, als Auswärtsteam zu erst in der Offensive, begannen sehr verhalten. Mit drei Strike Outs gegen die Nordberliner glückte der erhofft gute Start nicht. Oliver Schick war jetzt also als Pitcher für die Flamingos gefragt. Er und seine Defensive behielten aber auch eine weiße Weste. Im zweiten Inning dann das erste Ausrufungszeichen des Spiels: Nach einem Aus setzte Tillmann Poseck einen Schlag tief ins Left Field, der in den Bäumen hinter der Spielfeldumrandung landete – Homerun! Doch weitere Strike Outs erstickten die Angriffsbemühungen. Oliver Schick überließ in der unteren Hälfte des zweiten Innings dem ersten Batter kampflos die Base (Freilauf). Trotz zwei Strike Outs scorte dieser Freilauf nach einem Basehit zum 1-1. An dieser Stelle wurde das Spiel wegen anhaltendem Regen unterbrochen. Die Flamingos kamen stark aus der Zwangspause zurück. Florian Dorndt eröffnete mit einem Triple und Max Flaum setzte ein Double hinterher. Kolja Roceks Double scorte Flaum und den vorher auf Base gelangten Poseck. Rocek selbst kam im gleichen Inning nach einem Fehler der Wizards ebenfalls nach Hause, so dass insgesamt vier Runs scorten. Das war die Führung, die mit zwei weiteren Runs im nächsten Inning zum 7-1 ausgebaut wurde. Nachdem Oliver Schick seine Defensive zu einem weiteren Zu-Null-Inning führte, waren die Nordberliner im 5. Inning nicht mehr zu bremsen. Sieben Flamingos gelangten nacheinander auf Base, ehe das erste Aus des Innings verzeichnet werden konnte. Sechs Runs schraubten das Ergebnis auf 13-1 hoch. Die Ten-Run-Rule war jetzt möglich. Zwei schnelle Ausspiele ließen hoffen, doch Schick wurde offensichtlich nervös. Kamen ihm jetzt die zwei bitteren Niederlagen beim Heimspiel gegen die Wizards ins Gedächtnis, die er selbst als die schlimmsten seiner Baseball-Laufbahn bezeichnet hatte? Drei Freiläufe und ein Basehit ließen zwei Runs scoren, ehe ein Fly Out das Spiel mit 13-3 beendete.

Scoreboard Spiel 1:

Spiel 1 1 2 3 4 5 6 7 R H E

Wizards

0 1 0 0 2 3 3 5
Logoball 0 1 4 2 6 13 13 0

WP: Schick; LP: Kaneko

Spiel 2 verlief ohne Regenpause und vielleicht war das der Grund, warum die Flamingos nicht gewinnen konnten. Zwar ging man mit 1-0 in Führung, aber drei Runs der Südberliner eliminierten den Vorsprung schnell. Pitcher Tillmann Poseck hatte von Beginn an mit seiner Kontrolle zu kämpfen. Drei Freiläufe bereits im ersten Inning setzten die eigene Defensive unter Druck. Das versprach die Flamingos Offensive Abhilfe: Dennis Seele umrundete das Karree für einen Run und Reiner Wöttke kam per Single auf Base, ehe Florian Dorndt einen Homerun über die rechte Centerfieldumrandung schlug. Max Flaum erhöhte mit einem weiteren Run zum 5-3 Zwischenstand, den die Gastgeber gleich auf 5-4 verkürzten. Erst das 5. Inning brachte wieder einen Run für die Flamingos. Doch jetzt war Poseck für die Schläger der Wizards ein gefundenes Fressen: drei Basehits und drei Freiläufe ließen den Pitcher der Flamingos sichtbar unsicher werden. Ein Pitcherwechsel sollte mit Steve Meißner im nächsten Inning mehr Sicherheit bringen, aber auch der ließ fünf Runs wie Poseck im Vorinning zu. Das Spiel war mit 14-6 den Flamingos aus den Händen geglitten. Da halfen auch die drei Runs in den Innings sechs und sieben nichts. Zumal die Wizards ebenfalls gegen Neißner weiter punkteten. So ging das Spiel 16-9 verloren.

Scoreboard Spiel 2:

Spiel 2 1 2 3 4 5 6 7 R H E

Wizards

3 1 0 5 5 2 16 9 3
Logoball 1 4 0 1 0 1 2 9 14 2

WP: Pantaleon; LP: Poseck

Bilanz + Ausblick:
In beiden Spielen mehr Hits und weniger Fehler als der Gegner machen klar, wo die Schwäche der Flamingos an diesem Tag lag: im Pitching. Was Oliver Schick im ersten Spiel noch gut machte, konnte das Pitching im zweiten Spiel nicht wiederholen. Mit insgesamt 11 Freiläufen und drei Hit by Pitches lud man den Gegner geradezu ein, Runs zu machen. Auffällig an diesem Tag war Dennis Seele. Der Junior überzeugte mit Schnelligkeit und gutem Baserunning, sowie einigen Hits und einem guten Auge am Schlag.

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