Flamingos kämpfen Berlin Sluggers im Hauptstadt-Derby nieder

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Hauptstadtsport.TV hat einen Filmbeitrag zum Spiel erstellt. Vielen Dank Hauptstadtsport.TV!
Der tolle Beitrag kann hier angeschaut werden.

 

Zweiter Doppelsieg in Folge: Berlin Flamingos überzeugen mit geschlossener Teamleistung – eine Werbung für den Baseball in der Hauptstadt

Der Baseball-Zweitligist Berlin Flamingos hat einen guten Lauf. Nach dem Doppelsieg in der Vorwoche gegen die Hamburg Knights, konnten auch die Berlin Sluggers gleich zwei Mal als Verlierer vom Platz geschickt werden. Auswärtsspiele bei den Sluggers sind traditionell von sehr hohem Stellenwert – Prestige-Duelle, Stadtderby-Time! Nachdem die Sluggers einen Fehlstart in die Saison hingelegt und auch in den vergangenen Spielen viele Punkte liegen gelassen haben, standen die selbsternannten Titelaspiranten unter einem besonderen Druck. Ein Druck, der sich am Ende als zu groß erwiesen hat. Die beiden an Dramatik nicht zu übertreffenden Spiele waren allerbeste Werbung für den Baseball-Sport in Berlin und hatten mit 10:7 und 8:7 nur einen Sieger: Die Berlin Flamingos. Die den Sluggers-Anhängern zahlenmäßig und stimmlich deutlich überlegenen Flamingos FANtastics fuhren nach langem Zittern am frühen Abend in Jubelstimmung zurück in den Berliner Norden.

Im Spiel 1 wähnten sich die Sluggers lange als Gewinner und führten nach dem 8. Inning mit 7:2. Dann kam jedoch die Stunde der Flamingos Offense mit acht Runs im letzten und entscheidenden Inning. Die Nordberliner führten aus dem Nichts mit 10:7. Die spürbar geschockten Sluggers hatten allerdings noch eine Chance zum Kontern. Nachdem die Flamingos aber Enorbel Márquez Ramirez als Closer auf den Mound brachten, fiel die Sluggers Offense mit zwei Strikeouts und einem Out an der ersten Base wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Sieg! Die Berlin Flamingos schlagen die Berlin Sluggers mit 10:7.

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Ein hartes Stück Arbeit ist vollbracht: Die Berlin Flamingos siegen im Prestige-Duell gegen die Berlin Sluggers. Dank einer geschlossenen Teamleistung waren die Siege im Hauptstadt-Derby hoch verdient.

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Ein hartes Stück Arbeit ist vollbracht: Die Berlin Flamingos siegen im Prestige-Duell gegen die Berlin Sluggers. Dank einer geschlossenen Teamleistung waren die Siege im Hauptstadt-Derby hoch verdient. Flamingos Urgestein und Jugendtrainer Alexander „Matu“ Matuschewski (Mitte) zählt zu den ersten Gratulanten. Enorbel Márquez Ramirez (links) und Tim Wägner (rechts) nehmen die Gratulation gerne in Empfang.

Im zweiten Spiel konnten sich die Flamingos bis zum regulär letzten 7. Inning eine knappe 5:2 Führung erarbeiten. Diese wurde jedoch bei bereits zwei Out der Sluggers durch einen Error verspielt. Ausgleich! Flamingos 5 Sluggers 5. Es folgten unglaubliche fünf „Extra-Innings der Emotionen“. Die Entscheidung fiel schließlich im 12. Inning. Der Closing-Pitcher der Berlin Flamingos, Niklas Wägner, der zum 10. Inning Enorbel Márquez ersetzt hatte, führte sein Team im 12. Inning zum Sieg. Das entscheidende Out machte – welche Genugtuung – ausgerechnet der Spieler, der durch seinen Error die Verlängerungsschlacht gebracht hatte. Endstand 8:7 für die Flamingos – 2. Sieg!

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Ein hartes Stück Arbeit ist vollbracht: Die Berlin Flamingos siegen im Prestige-Duell gegen die Berlin Sluggers. Dank einer geschlossenen Teamleistung waren die Siege im Hauptstadt-Derby hoch verdient.

Die Siegesfreude bei den Flamingos war riesengroß und so ist Markus B. Jaeger auch voll des Lobes für das junge Zweitliga-Aufsteigerteam: „Unsere Jungs haben heute als Team überzeugt. Sie haben allen Kritikern und Neidern bewiesen, dass sie auch ohne Enorbel Márquez Ramirez auf dem Mound überzeugen können. Was die Jungs abgeliefert haben, war Werbung vom Feinsten für den Baseballsport. Hut ab!“ Spiele der Flamingos gegen die Sluggers sind immer von einer ganz besonderen Rivalität geprägt und so waren sehr viele Flamingos FANtastics mit dem Team in den Berliner Süden nach Neukölln gereist. „Es war eine grandiose Atmosphäre und die Anhänger der Flamingos waren fast mehr als doppelt so stark vertreten wie die Sluggers-Anhängerschaft. Auch mit den lautstarken Fans an der Seite hat unser Team Kräfte freigesetzt, die sie schließlich zu zwei Siegen gepusht haben“, so ein überglücklicher Markus B. Jaeger.

Fazit:

Mit den beiden Prestige-Siegen haben die Berlin Flamingos im Hauptstadt-Derby gegen die Berlin Sluggers ihre aufsteigende Form unterstrichen und sich als harmonisches Team präsentiert. Im Mittelfeld der 2. Bundesliga Nord angekommen fehlt nur ein Sieg zu Platz 3. Auch ohne Enorbel Márquez Ramirez können viele Runs erzielt und Spiele gedreht werden. Mit der Sicherheit des Routiniers Márquez Ramirez ist das Team dann perfekt und bereit für die Herausforderung.BL2.

Ausblick

Die Berlin Flamingos haben jetzt 14 Tage Pause, um am 2. Juli 2016 zum Vorjahres-Meister der Regionalliga Nordost und Mitaufsteiger, die Kiel Seahawks, zu reisen. Nachdem die Flamingos im vergangenen Jahr die dreizehn Spiele währende Siegesserie der Seahawks beendet hatten, werden die Kieler entsprechend motiviert in die Spiele gegen die Hauptstädter gehen.

Das Hauptstadt-Derby im Detail

Spiel 1

Starting-Pitcher im 1. Spiel des Tages war Kolja Rocek, der die Flamingos als einer der Leistungsträger durch die Jahre in der Regionalliga Nordost gebracht hat. Roceks Start in die Partie war allerdings etwas holperig und so hatten die Sluggers mit 3:1 von Beginn an etwas Oberwasser. Der Flamingos-Vorsitzende Reiner Wöttke analysiert: „Leider haben zwei Fehler gleich zu Beginn der Partie zu den drei Runs für die Sluggers geführt. Unser Team war herausgefordert, den Rückstand aufzuholen und hat die Herausforderung sehr gut angenommen.“ Kolja Rocek und die Defense haben schließlich ihre Balance gefunden. Bis zum 7. Inning wurden keine Runs mehr zugelassen. „Natürlich kann von einem Pitcher nur in seltenen Fällen erwartet werden, dass er mehr als sieben Innings mit 100 Würfen spielt. Der Pitcher-Wechsel zum 7. Inning war daher von Beginn an klar“, so Wöttke. Kolja Rocek verließ den Mound nach 6,67 Innings mit 103 Würfen, von denen immerhin 66 Strikes waren. Als Closer kam der in der Vorwoche 18 Jahre alt gewordene Yannick Wägner. Diesen Pitcherwechsel und die Umstellung in der Flamingos-Defense nutzten die Sluggers bis zum Ende des 8. Innings zum Ausbau der Führung auf 7:2. Nachdem der Starting-Pitcher der Sluggers Steven Wolburg 103 Würfe mit 72 Strikes im Arm hatte, brachten die Sluggers zunächst Peter Naumann als Closer zum vermeintlichen Win auf den Mound. Naumann hatte allerdings einen eher schlechten Tag erwischt. Er wurde nach 11 Würfen und vier Runs gegen sich durch Jose Sanchez ersetzt – die Flamingos verkürzten auf 6:7. Aber auch Sanchez konnte die nun Morgenluft witternden jungen Flamingos-Wilden nicht stoppen. Auch er kassierte vier Runs bevor der Sluggers-Defense endlich das erlösende dritte Out gelang. Neuer Spielstand: Flamingos 10 Sluggers 7. Die Sluggers durften ein letztes Mal in die Offense. Dann aber der taktische Schachzug der Flamingos. Reiner Wöttke: „Nach der grandiosen Aufholjagd und der Führung mussten wir den Auswärtssieg bei den Sluggers sichern. Wer in einer solchen Situation nicht sein Ass zum Win ausspielt, ist schlecht beraten. Natürlich kommt dann unser Ass Enorbel Márquez Ramirez auf den Mound.“ Márquez Ramirez tat dann auch das, wofür er in der 2. Bundesliga inzwischen gefürchtet ist: er warf Strikeouts. Zwei Stück – „Strike Out Swinging“, das dritte Out besorgte die Defense an der 1. Base. Ball Game! Die Flamingos ringen die Sluggers mit 10:7 nieder.

 

Spiel 2

Das zweite Spiel des Tages, das wie üblich auf sieben Innings angesetzt war, startete der südkoreanische Neuzugang der Flamingos, Lim Ukhyun. Der sichtlich nervöse Lim fand jedoch keine Balance und hatte schnell einen Run sowie „Bases loaded“ gegen sich. Nach 24 Würfen, von denen nur fünf Strikes waren, übernahm Enorbel Márquez Ramirez „seinen“ Mound und besorgte das wichtige dritte Out – standesgemäß mit einem „Strike Out“. Mit Márquez Ramirez auf dem Mound gewann das Spiel der Flamingos an Sicherheit und die Offense nahm wieder Fahrt auf. Mit dem erstklassigen Pitching als Back-Up gingen die Flamingos im 3. Inning nach einem Two-Run-Homerun des US-Catchers Eddy O’Neill und einem Run von Niklas Wägner mit 4:2 in Führung. Die folgenden Innings wurden von der sicheren Defense geprägt und die Offense der Berlin Sluggers wurde mit vielen Strike Outs regelrecht vorgeführt. Dann aber das 7. und vermeintlich letzte Inning an diesem Tag: Die Flamingos erhöhten durch einen Run von Nico Kannapinn auf 5:2. Doch die Sluggers durften noch in die Offense. Sie nutzen die Chance, um heranzukommen. Bei zwei Outs und einer knappen Führung der Flamingos von 5:4 dann ein Error im Infield der Flamingos. Die Sluggers machten den Ausgleich und die Monsterverlängerung bis zum erlösenden 12. Inning begann. Nach dem 9. Inning war für Enorbel Márquez Ramirez bei 98 Pitches Schluss. Mit 78 Strikes und 14 Strike Outs unterstrich er erneut seine Extraklasse, die im Zusammenspiel mit der Defense so wichtig für die Flamingos ist. Márquez Ramirez übergab das Zepter an den ehemaligen Pitcher der deutschen Jugendnationalmannschaft, Niklas Wägner, der das Win schließlich für die Flamingos perfekt machen sollte. Die Sluggers warfen im Spiel 2 fünf Pitcher ins Spiel, um den zweiten Sieg der Flamingos abzuwehren. Das 12. Inning sollte nach vielen Null-Innings schließlich das „Big-Inning“ sein. Nachdem die Flamingos-Offense bereits zwei Outs einstecken musste, konnte sie mit drei Runs durch Nico Kannapinn, Eddy O’Neill und Niklas Wägner ordentlich vorlegen. Jetzt waren die Sluggers am Schlag und unter Druck: del Muro und Sanchez verkürzen bei zwei Outs auf 7:8. Mit Parsa Bergengrün auf der 3. Base in Scoring Position kam Peter Naumann für die Sluggers an den Schlag. Ball, Strike, Strike, Ball – Naumann trifft! Dann aber das Fly Out durch den 3rd Baseman Robert Blesing (15 Jahre, Jugendnationalspieler) – vergessen sein Error im 7. Inning! Flamingos 8 – Sluggers 7!

 

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