Flamingos hatten amtierenden Meister der 1. Bundesliga Nord Bonn Capitals kurz vor erster Saisonniederlage

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45-minütige Verletzungsunterbrechung bremst aufkommende Flamingos – Nationalmannschafts-Pitcher Max Schmitz (Bonn Capitals) brach sich beim Pitchen den Arm.

Die Berlin Flamingos sind am vergangenen Freitag hoch motiviert zur längsten Auswärtsreise der Saison angetreten. Gegner am darauffolgenden Samstag war kein geringerer als der Dauermeister der 1. Bundesliga Nord und amtierende Deutsche Vizemeister, die Bonn Capitals. Das Aufeinandertreffen der Erfolgs-Capitals gegen die Hauptstadt-Aufsteiger war schließlich alles andere als eine einseitige Sache – auch wenn die Flamingos beide Spiele (12:2 und 7:4) verloren haben. Nachdem der Nationalmannschafts-Pitcher und bald wieder in den USA spielende Markus Solbach den Flamingos-Schlagleuten im Spiel 1 komplett den Schneid abgekauft hatte, lagen die immer sicherer und stärker werdenden Flamingos im sechsten Inning des zweiten Spiels sogar mit 4:3 in Front. Eine mittelgroße Sensation in der 1. Bundesliga Nord gegen die bislang in allen Ligaspielen 2018 ungeschlagenen Bonner war greifbar nahe.
Der Angriffsschwung der Flamingos wurde jedoch dramatisch und spektakulär gestoppt: Der Bonner Relief-Pitcher und Nationalspieler Max Schmitz brach sich im 7. Inning bei einem Pitch den Arm. Die Partie musste deswegen für fast 45 unterbrochen werden, bis Schmitz vom herbeigerufenen Rettungswagen abtransportiert werden konnte.

„Für die Flamingos und die 20 mitgereisten Fans war der verlorene Doubleheader bei den herausragend besetzten und mit deutschen Nationalspielern gespickten Capitals keine Niederlage. Wir haben gezeigt, dass wir durchaus auch auf Augenhöhe mit den großen deutschen Baseballteams mithalten können. In unseren Gedanken sind wir aber bei Max Schmitz und wünschen ihm eine problemlose und schnelle Genesung. Wer als Spieler solch eine dramatische Verletzung live im Stadion erlebt, muss psychisch einiges wegstecken. Da waren die Bonner am Ende einfach mental routinierter. Alles Gute, Max Schmitz“, so der ebenfalls nach Bonn mitgereiste Flamingos-Sprecher, Markus B. Jaeger.

Beim Dauermeister der 1. Bundesliga Nord, den Bonn Capitals, war für die Erstliga-Aufsteiger der Berlin Flamingos mit zwei Niederlagen (12:2 und 7:4) wenig zu holen. Die 4:3 Führung im 6. Inning des zweiten Spiels konnten die Flamingos nicht ins Ziel retten. In Bonn trafen die Flamingos auch auf den Berliner Chris Goebel (weiße Spieluniform der Capitals am Schlag), der die Flamingos im Wintertraining ausgezeichnet in den Bereichen Fitness und Batting trainiert hatte. (Foto: Markus B. Jaeger)

Spiel 1 Berlin Flamingos gegen Bonn Capitals
Die Berlin Flamingos haben das erste Spiel des Doubleheaders gegen die Bonn Capitals am frühen Samstagnachmittag mit 12:2 verloren. Die Capitals gingen gegen den Starting-Pitcher Jonathan Mottay und die Flamingos schon im ersten Inning mit 1:0 in Führung und bauten diese bis zum siebten Inning kontinuierlich auf 7:2 aus. Mit fünf Runs im achten Durchgang sorgten sie zudem für das vorzeitige Spielende. Der herausragende Starting Pitcher der Capitals, Markus Solbach, ließ der Flamingos-Offense nicht den Hauch einer Chance. Der im Sommer zurück in die USA wechselnde Nationalspieler kam in seinen sechs Innings auf neun Strikeouts. Er ließ nur einen Hit und einen Walk zu. Erst der Relief-Pitcher der Bonner, Maurice Wilhelm, gab bei seinem Comeback nach Verletzungspause die beiden Runs für die Flamingos ab, die von Maikel Azcuy und Jimmy Kolawole eingelaufen wurden. Der Flamingos-Starter Jonathan Mottay hatte es gegen die sehr schlagkräftigen Bonn Capitals extrem schwer. Er musste zehn Hits, sechs Runs (4 ER) und einen Walk in sechs Innings hinnehmen. Ihm folgte zum 7. Inning Ron Rodriguez, der in 1,1 Innings drei Hits, sechs Runs (3 ER) einstecken musste. Die vier Hits für die Flamingos gelangen Andrew Oberthaler, Tim Wägner, Jimmy Kolawole und Philip Thomas.

Spiel 2 Berlin Flamingos gegen Bonn Capitals
Die deutliche 12:2 Niederlage im ersten Spiel des Tages hat die Flamingos wenig beeindruckt. Das Team kennt seine Stärke und selbst die Bonner Zuschauer waren in der Pause zwischen den Spielen voll des Lobes für das Auftreten der Hauptstädter. Die zunehmend stärker werdenden Flamingos waren zur Mitte des zweiten Duells auf der Siegerstraße und die Bonn Capitals mussten alles in die Waagschale werfen, um schließlich mit einem 7:4-Sieg den Doppelsieg (Sweep) gegen die Aufsteiger aus Berlin sicherzustellen. Die Flamingos konnten die Rheinländer sehr lange ärgern und lagen im sechsten Inning mit 4:3 in Front. Nach dem Bonner Ausgleich und der bereits erwähnten langen Verletzungsunterbrechung sorgten drei späte Runs im achten Inning sorgten für die Entscheidung. Den Sieg holte sich Sascha Koch als Relief-Pitcher (1.1 IP, 3 K). Zuvor waren Riley Barr (5.1 IP, 6 H, 3 R, 8 K, 1 BB) und der schwer verletzt ausgeschiedene Max Schmitz (2.1 IP, 1 H, 1 R, 5 K, 1 BB) auf dem Mound. Bei den Flamingos absolvierte Trevor Caughey alle acht Defensivinnings (12 H, 7 R, 6 K, 4 BB). Mit drei Hits, zwei RBI und einem Run war Maikel Azcuy der auffälligste Offensivmann der Flamingos.

Ausblick auf die nächsten Spiele der Flamingos
Am kommenden Wochenende geht es am 5. Mai 2018 zu den Paderborn Untouchables – neben den Bonn Capitals und den Solinger Alligators einer der Meisterschaftsanwärter in der 1. Bundesliga Nord sind. Die Flamingos treffen dann auch auf Daniel Hinz, einen ehemaligen Nachwuchsspieler der Flamingos, der seit einigen Jahren für Paderborn spielt. Das erste Spiel beginnt am Samstag, um 12.00 Uhr und kann mittels Gamechanger live verfolgt werden. Bitte die entsprechenden Information auf der Flamingos-Homepage beachten: www.berlin-flamingos.de

Am Vatertag, 10. Mai 2018, erwarten die Flamingos um 12.00 Uhr die Hamburg Stealers im heimischen Flamingo Park. Nachdem die mit hohen Zielen in die Saison gestarteten Stealers erst einen Sieg einfahren konnten und am Tabellenende liegen, wird mit einem entsprechend aggressiv-motivierten Team aus der Hansestadt zu rechnen sein.

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