Berlin Flamingos unterliegen knapp bei den Kiel Seahawks

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Kein Glück für Team 1 auf den Kieler Moorteichwiesen. Hochmotiviert für den Homeopener.

Spiel 1 bei iScore
Spiel 2 bei iScore

Das Team 1 der Berlin Flamingos ist am Samstag, den 18. April 2015, in die Saison der Regionalliga Nordost gestartet. Im Rahmen eines Doubleheaders (zwei Spiele à 7 Innings) galt es auswärts bei den Kiel Seahawks zu bestehen. Die Seahawks hatten in der Vorsaison den zweiten Platz in der Regionalliga Nordost erreicht und wären damit ein Kandidat für den Aufstieg in die 2. Bundesliga gewesen. Aufgrund der nicht zweitligatauglichen Platzverhältnisse in Kiel konnten die Lizenzkriterien des DBV jedoch nicht erfüllt werden. Die Flamingos trafen daher auf einen erwartet starken Gegner und die Generalprobe für den Homeopener, am 26. April 2015, im heimischen Flamingo Park, missglückte.

Spiel 1:
Im ersten Spiel des Doubleheaders machten es beide Teams sehr spannend und bis zum 7. Inning war offen, wer als Sieger vom Platz gehen sollte. Sieger der sehr knappen Partie waren schließlich mit 2:1 die Kiel Seahawks.

Im Mittelpunkt des Spiels standen die Pitcher Andreas Schmidt (Kiel Seahawks) und Kolja Rocek (Berlin Flamingos). Beide warfen ein Complete Game mit nur 86 (Schmidt) bzw. 87 Pitches (Rocek). Der Kieler Pitcher Andreas Schmidt hatte einen ausgezeichneten Tag und er war auch derjenige, der in der Offensive beide Runs zum Sieg in Spiel 1 nach Hause geschlagen hat: Den ersten Run sicherte Schmidt durch einen tiefen Double und den zweiten durch einen tiefen Sacrifice Fly.

Insgesamt wurde die erste Partei von beiden Teams auf einem sehr hohen Niveau geführt. Vor allem die Berlin Flamingos haben im Wintertraining unter dem Cheftrainer Enorbel Márquez Ramirez (Pitcher der deutschen Nationalmannschaft und Pitcher beim amtierenden Deutschen Baseballmeister Solingen Alligators) taktisch und technisch aufgesattelt. Zum Gewinn des ersten Spiels hätten die Flamingos eine fehlerfreie Partie abliefern müssen. Das gelang nicht und so punkteten die Kiel Seahawks mit zwei Runs, die erst durch Fehler der Flamingos ermöglicht wurden.

Spiel 2:
Im zweiten Spiel wurden die Karten nach dem weitestgehend ausgeglichenen Spiel 1 neu gemischt. Wer gewinnen sollte, war offen. Die Motivation und der Teamgeist bei den Flamingos waren ausgezeichnet.

Starting Pitcher für die Seahawks war der erfahrene Martin Schmidt (54 Jahre). Er kassierte bei 80 Pitches 8 Hits und wurde nach dem 5. Inning vom Reliefer Sven-Ole Busch ersetzt. Für die Berlin Flamingos startet Jungpitcher Yannick Wägner (17 Jahre). Ob es der große Altersunterschied von 37 Jahren oder die vom Umpire „merkwürdig“ festgelegte Strikezone war, die Wägner den Auftritt verhagelte, sei dahingestellt. Unter dem Strich gab der Starting-Pitcher der Flamingos 5 Hits, 4 Walks und 10 Runs ab und wurde im 3. Inning beim Spielstand von 2:10 aus Sicht der Flamingos durch seinen Cousin Niklas Wägner abgelöst. Dieser gab bis zum Ende des Spiels keinen weiteren Run ab.

Mit dem Flamingos-Pitcher Niklas Wägner verloren die Kiel Seahawks ihre Linie und konnten die glücklich erzielten Punkte der ersten drei Innings nicht weiter steigern. Nun bewiesen die Flamingos Moral und setzten ihrerseits die Akzente im 4. und 5. Inning. Auch dies war ein positiver Aspekt, der nach dem Wintertraining auffällig war. In der Vorsaison hätten die Flamingos nach einem so deutlichen Rückstand eine ganz andere Körpersprache gezeigt: hängende Köpfe und Selbstzweifel. Nicht jedoch in Kiel. Es stand ein Team auf dem Platz, das sich selbst motivierte. Die Flamingos zeigten im 25. Jahr der Flamingos-Geschichte Siegeswillen und Kampfgeist. Im 7. Inning war das Spiel offen. Bei einem Out waren die notwendigen drei Runs zum Ausgleich auf den Bases. Die Schlagleute Reiner Wöttke und Tim Wägner waren aber nicht in der Lage, die Punkte nach Hause zu schlagen. So unterlagen die Flamingos die zweite Partie knapper, als es der Score von 7:10 aussagt.

Fazit:
Unter dem Strich haben die verbesserten Flamingos einige Errors gemacht, was jeweils den Sieg in den Spielen gekostet hat. Die Seahawks wirkten insgesamt abgeklärter und konnten die Platzverhältnisse der rutschigen Moorteichwiese mit nassem und tiefem Boden besser für sich nutzen.

In der Flamingos-Offensive zeigten Dennis Seele, Yannick Wägner und Philip Thomas ausgezeichnete Leistungen. Auch Kolja Rocek unterstich mit einem sehr guten Pitching im Spiel 1 seine Klasse. In der Defensive glänzte Dennis Seele. Er war an sehr vielen Outs beteiligt und „Spieler des Tages“ bei den Flamingos. Auch Philip Thomas lieferte bei seinem Debüt als Catcher in der Regionalliga eine ordentliche Leistung ab. Das Fehlen von Cheftrainer Enorbel Márquez Ramirez – er war zeitgleich als Pitcher beim Spiel der Solingen Alligators gegen die Hannover Regents im Einsatz – wurde von Co-Trainer und Flamingos-Urgestein Alexander „Alex“ Matuschewski gut kompensiert. Matuschewski haderte vor allem mit der „kreativen“ Interpretation der Strikezone durch den Umpire. Trotz der Niederlagen gegen die Seahawks haben die Flamingos mit erhobenem Haupt die Rückreise in die Hauptstadt angetreten und standen am anschließenden Sonntag wieder zum Training im Flamingo Park bereit. Unter der Trainingsleitung von Enorbel Márquez Ramirez wurden die nächsten taktischen und spielerischen Feinheiten trainiert. Das Team geht hoch motiviert in den Homeopener am 26. April 2015. Dort gilt es, den Berlin Roadrunners zu zeigen, wer in Berlin „ganz Oben“ ist.

Markus B. Jaeger

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