Berlin Flamingos bleiben in der Regionalliga Nord-Ost auf Platz 1

Am Muttertag (So. 13.05.2012), dem sog. „Pink Day“ beschenkten die Männer der Flamingos die Mütter des Vereins mit rosa Rosen, trugen ihnen zu Ehren pinke Schweißbänder und sogar die Bases wurden rosa eingefärbt. Zwei spannende Spiele gegen die Bremen Dockers gab es obendrein.  Trotz der ersten Niederlage bleibt die 1. Männermannschaft der Berlin Flamingos weiter an der Spitze der Regionalliga Nord-Ost (RLNO). Schon vor den beiden Spielen wurden spannende Partien erwartet, denn es war bekannt, dass die Bremer nicht zu unterschätzen sind. Am Ende splitteten die Mannschaften und beide fuhren mit einem Sieg und einer Niederlage wieder nach Hause.

Scoreboard Spiel 1:   Berlin Flamingos  vs Bremen Dockers (RLNO)

Spiel 1 1 2 3 4 5 6 7 R H E
Bremen Dockers 1 0 2 0 1 0 3 7 8 3
2 0 2 2 1 3 10 7 6

 WP: Philip Thomas #33    LP:  H. Freiheit #30

Die Bremer begannen stürmisch und legten mit einem Lead-Off-Hit und Stolen Bases sofort einen Punkt vor, bevor Philip Thomas als Starting Pitcher das Halbinning beenden konnte. Spielertrainer und Catcher Reiner Wöttke wurde gleich beim ersten At Bat unsanft an die Partien im letzten Jahr erinnert, bei denen er durch ein hartes Einsteigen eines Baserunners mit einer schweren Rippenprellung und Verdacht auf einen Milzanriss ausgewechselt werden musste. Er trat diesmal als Leadoff-Hitter für die Flamingos ans Schlagmal und wurde von einem Fastball des jungen Bremer Pitchers, H. Freiheit, mit dem Ball am Kopf getroffen. Wöttke konnte mit einer Prellung am Kinn jedoch weiterspielen. „Ich weiß auch nicht warum ich gegen Bremen immer so ein Pech habe, aber Absicht unterstelle ich dem Pitcher nicht. Keiner würde dem Leadoff absichtlich einen Fastball an den Kopf werfen. Er hat sich selbst erschrocken und sofort bei mir entschuldigt!“ erklärter der Catcher später die Situation.
Dem Hit by Pitch folgte ein Walk bevor H. Freiheit sich sammelte und zwei Flamingos mit Strikeouts auf die Bank schickte. Der Powerhitter Steve Meißner zeigte jedoch mit einem tiefen Schlag, dass mit den Flamingos zu rechnen ist. Zwei Runs wurden erzielt und erst dann beendete Freiheit das Inning mit seinem dritten Strikeout.
Die Flamingo-Offense blieb im gesamten Spiel weiterhin solide und effektiv. Insgesamt wurden neun RBI’s erzielt. Die zahlreichen Errors (6 Stk.) der Defensive fielen zwar auf, aber da Philip Thomas erneut einen glänzenden Eindruck auf dem Mound hinterließ, konnten die Dockers nicht genug Kapital daraus schlagen und verloren am Ende trotz beeindruckendem Baserunning (10 Stolen Bases) mit 10:7 die erste Partie des Tages.

Scoreboard Spiel 2:   Berlin Flamingos vs Bremen Dockers  (RLNO)

Spiel 1 1 2 3 4 5 6 7 R H E
Bremen Dockers 0 0 3 1 1 6 11 9 0
0 0 0 0 0 1 1 4 4

 WP:   Th. Beckmann # 93  LP:  Kolja Rocek #11

T. Beckmann (Dockers) und Kolja Rocek (Flamingos) hießen die Starter der zweiten Partie. Während der Bremer Pitcher zunächst einige Hits und Walks in den ersten beiden Innings hinnehmen musste – die allerdings durch ganz starke Defensivaktionen nicht zu Punkten gegen Bremen führten – begann Rocek gewohnt solide. Im dritten Inning wendete sich allerdings das Blatt. Beckmann wurde immer stärker und konnte sich weiter auf seine Defensivmannschaft verlassen. Rocek musste einem auf der anderen Seite nur Leid tun. Viele Fehler in entscheidenden Momenten führten immer wieder zu Punkten für die Dockers die ihrerseits auch in der Offensive stark blieben und ständig Druck ausübten. Obendrein verblasste die Offensivreihe der Flamingos völlig und sah keinen Stich gegen Beckmann. Im 6. Inning wurde Rocek völlig entnervt von seinem Trainer befreit und ins Centerfield gestellt. Steve Meißner brachte das Spiel für ihn zu Ende. Schon im 6. Inning besiegten die Dockers den Tabellenführer mit 1:11 und somit mit Hilfe der sogenannten Ten-Run-Rule.

Live Score: Spiel 12 ab ca.  15.30 Uhr Flamingos 1 vs Bremen Dockers

Fazit und Ausblick:
Die leidigen Fehler im Feld kosteten den Flamingos offenbar zu viel Kraft. Sie wirkten im zweiten Spiel nicht fit genug um den gleichbleibend starken Dockers entgegen zu treten. Zu Recht wurde das zweite Spiel verloren. „Trotzdem haben wir einen sehr guten Saisonstart hingelegt“, sagte Wöttke später. Die Flamingos können zufrieden sein und liegen nun mit 5:1 Siegen weiterhin auf Platz eins der Tabelle.

In der Defensive muss man sich jedoch deutlich steigern, denn wenn die Offensive mal ein Tief hat, darf man sich zehn oder mehr Punkte des Gegners mit Sicherheit nicht leisten, wenn man gewinnen möchte. Am 20.05.2012 geht es für die Berliner nach Hamburg zu den Knights die mit 3:3 Siegen/Niederlagen im Mittelfeld der Tabelle stehen.

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